Erziehung durch Arbeit - Asoziale als Staatsfeinde der DDR
Die Wanderausstellung „Erziehung durch Arbeit – Asoziale als Staatsfeinde der DDR“ im Cottbuser Menschenrechtszentrum beleuchtet vom 22. September bis 17. Dezember 2026 die systematische Ausgrenzung und Kriminalisierung von „Asozialen“ in der DDR. Sie zeigt die Schicksale von 14 Personen, die von dieser Praxis betroffen waren.
- Datum
- Sep 22 - Dec 17, 2026
- Aktueller Status
- Laufend
Event-Zusammenfassung
Wichtige Highlights
- Schicksale von 14 als 'asozial' diffamierten Personen
- Beleuchtung des DDR-Strafparagraphen § 249
- Systematische Ausgrenzung und Kriminalisierung
- Texte, Fotos und Videoaufnahmen von Zeitzeugen
Die Verurteilungen basierten oft auf § 249 des Strafgesetzbuches, dem „Gummiparagraphen“ zur „Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit durch asoziales Verhalten“, dessen Auslegung willkürlich war. Zehntausende Menschen wurden zwischen 1968 und 1989 aufgrund dieses Paragraphen verurteilt, darunter Suchtkranke und alleinerziehende Mütter. Die Ausstellung im Cottbuser Menschenrechtszentrum präsentiert diese komplexen Themen durch Texte, Fotos und Videoaufnahmen, die die individuellen Geschichten und Erfahrungen der 14 betroffenen Personen zugänglich machen.
Praktische Details
- Gebiet
- Cottbus
- Veranstalter — laut Quelle
Für das Menschenrechtszentrum ist die Wanderausstellung eine echte Bereicherung.
- www.rbb24.de
Bevor Sie also teilnehmen, sollten Sie:
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Sources and further information
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